Dillinger Wasserretter unterstützen beim Nabada in Ulm





Am Schwörmontag in Ulm ist es fast möglich trockenen Fußes über die Donau zu laufen. So dichtgedrängt sind die Teilnehmer mit ihren selbstgebauten „Flößen“, Luftmatratzen und Schlauchbooten unterwegs, um ca. 4 km auf der Donau Spaß zu haben.

Das was fast nicht auffällt, sind die Sicherheitsmaßnahmen im Hintergrund.

Auf der Neu-Ulmer Seite der Donau leistet dies die Wasserwacht mit ca. 10 Booten (zwei davon mit Notärzten besetzt), ca. 10 Wasserretter auf Rettungsbrettern, an Land ca. 10 Trupps Sanitäter und mehrere zusätzliche Rettungswagen.

Auf der Ulmer Seite ist die DLRG im Wasser und der ASB an Land.

Zusätzlich ist THW/Feuerwehr zur technischen Rettung mit Booten auf dem Wasser und die Polizei stellt ca. fünf.

Für unsere zwei Boote, aus Dillingen und Wertingen, mit jeweils drei Rettungskräften (Bootsführer, Bootsmann und Wasserretter) besetzt,  bedeutet das natürlich erhöhte Wachsamkeit, wenn die Masse der „wilden Nabader“ zwischen den 15 Motivbooten und Blaskapellen an uns Einsatzkräften „vorbei treiben“.

Gegen Ende, nach ca. 3 Std., gibt es vor allem beim Verlassen der Donau viele Schnittverletzungen und auch allergische Reaktionen durch Wespenstiche, welche wiederum Not-Arzt-Einsätze nach sich ziehen.

An Land stehen immer wieder Suchaktionen nach kleinen Kindern, die in den Zuschauermassen verschwunden sind, im Vordergrund. Alle Kinder wurden nach bangen 10 bis 20 Minuten wieder, meistens am Wasser, unversehrt gefunden.

Bei solch einer großen Veranstaltung macht sich jede Stunde, die wir in unsere Ausbildung investiert haben, bezahlt. Selbst der geopferte Urlaubstag kann das Motto der Wasserwacht nicht trüben:

„Mach mit! Aus Spaß am Sport und Freude am Helfen!“





Veröffentlicht am:
16:03:00 21.07.2015 von Riess




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