Wissen, tauchen, schwimmen, retten

Bericht aus der Donauzeitung Zeitung von 26.02.2012

In Lauingen messen sich rund 160 Jungen und M├Ądchen


Von Martina Bachmann

Wenn Franziska in der Nähe ist, dann braucht einem nicht bange zu sein. Denn die Neunjährige ist im Verbinden, Kühlen, Tauchen und Schwimmen schon jetzt ein Ass. Seit gerade einmal zwei Jahren ist Franziska Matzke bei der Wasserwacht in Gundelfingen. Gelernt hat sie schon viel – und gestern durfte die Drittklässlerin ihr Können in Lauingen beim Schwimmwettbewerb unter Beweis stellen.

160 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren traten im Kreishallenbad gegeneinander an, 17 Mannschaften aus dem Landkreis und dem Donau-Ries gingen in drei verschiedenen Leistungsstufen an den Start. Am Morgen war zunächst einmal Wissen gefragt: Franziska, die in Stufe eins geprüft wurde, sollte zum Beispiel verschiedene Wasservögel nennen: „Höckerschwan, Rohrweihe …“, zählte die Gundelfingerin später auf.

Angelika von Janotta ist die Jugendleiterin bei der Kreiswasserwacht in Dillingen. Sie sagt, dass die kleinsten Wasserwachtler – zwischen acht und zehn Jahre alt – zudem eine Brand- und eine Schnittverletzung versorgen mussten. In Stufe zwei, in der die Elf- bis 13-Jährigen antreten, ging es schon um offene Knochenbrüche. Und in Stufe drei sollten die 14- bis 16-Jährigen einem vermeintlich verunglückten Motorradfahrer den Helm abnehmen. Mit 14 Jahren macht man bei der Wasserwacht einen Erste-Hilfe-Kurs, sagt von Janotta: „Die Kinder werden langsam an das Thema herangeführt.“

 




Veröffentlicht am:
17:00:00 26.02.2012 von Administrator




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