Flutkatastrophe: Katastrophenschutzübung mit rund 400 ehrenamtlichen Einsatzkräften des Roten Kreuzes aus ganz Deutschland vom 30.9.- 3.10.11 im Raum Ingolstadt in Oberbayern

Die Wasserwacht aus dem Landkreis Dillingen stellt 5 Einsatzkräfte

Das Wetter spielt mittlerweile auch in unseren Breitengraden immer öfter verrückt. Schwere Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen sind inzwischen regelmäßig wiederkehrende Szenarien an die wir uns wohl gewöhnen müssen. Auch wenn niemand heute sagen kann, wie sich der Klimawandel in Deutschland entwickeln wird. Spätestens seit dem Jahrhunderthochwasser im Jahr 2001 ist es offensichtlich: Die Katastrophenschützer müssen gerüstet sein.

Das Rote Kreuz ist führende Organisation in Deutschlands Katastrophenschutz. Als Antwort auf die klimatischen Veränderungen und auf die zunehmende Gefahr durch Hochwasserlagen hat das Rote Kreuz seine Leistungsfähigkeit und seine Konzepte zur Rettung von Menschenleben neu angepasst.

In einer einzigartigen groß angelegten Übung werden rund 400 überwiegend ehrenamtliche Einsatzkräfte des Roten Kreuzes aus allen Teilen Deutschlands vom 30. September bis zum 3. Oktober mit 6 Wasserrettungszügen das Management einer Flutkatastrophe im Raum Ingolstadt in Oberbayern trainieren.

Der Schwerpunkt der Großübung liegt auf den Kompetenzen der Wasserrettung. Zur Unterstützung kommen auch Einheiten aus dem Landkreis Dillingen zum Einsatz.

Wolfgang Piontek, ein Einsatzleiter des Wasserrettungszugs und Vorsitzender der Kreis-Wasserwacht im Landkreis Dillingen: „Im Rahmen der Katastrophenschutzübung müssen wir uns mit rund 28 Einsatzkräften den verschiedensten vorher nicht kommunizierten Szenarien mit enormen Anforderungen stellen. Das ist eine große Herausforderung und verlangt von uns eine hohe Leistungsfähigkeit und eine differenzierte fachliche Kompetenz. Dafür können wir dann im Rahmen der Katastrophenschutzübung, die im Raum Ingolstadt in Oberbayern stattfindet, die einmalige Gelegenheit nutzen, um das Zusammenspiel von Einsatzkräften auf dem Wasser, an Land und aus der Luft zu üben.“

Der Wasserrettungstrupp aus Dillingen wird am Freitag, den 30 September in Richtung Oberbayern starten. Die Wasserwacht im Landkreis Dillingen stellen den Bootstrupp 2, des Wasserrettungszuges Schwaben. Von den 15 Truppmitgliedern die die permanente Einsatzfähigkeit durch Aus- und Fortbildung sicherstellen müssen, werden 5 Wasserretter und Bootsführer zum Einsatz kommen.




Veröffentlicht am:
14:00:00 27.09.2011 von Administrator




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