Schwimmen macht Spaß - Baderegeln helfen Leben retten



Endlich richtiger Sommer mit guten Prognosen vom bayerischen Wetterdienst: Die Voraussage „verbreitet sonnig Höchstwerte 27 bis 34 Grad“ lässt die Herzen der Badegäste höher schlagen. Auf geht es zum Schwimmen und zum Sonnen an die Seen, in die Schwimmbäder und an die Flüsse.

„Schwimmen macht Spaß in diesen Tagen" sagt Ulrike Scharf, Vorsitzende der Wasserwacht Bayern, „endlich kann man im Wasser seine Fitness trainieren und gleichzeitig die Seele entspannen. Aber Wasser macht nicht nur Spaß, es birgt auch viele Gefahren“. Leider kam es in diesem Jahr bereits zu vielen tödlichen Unfällen. Damit das Baden und Schwimmen zum ungetrübten Vergnügen wird, bittet die Wasserwacht Bayern ein paar einfache Baderegeln zu beachten.

Ulrike Scharf: „Baderegeln retten Leben, wer dies unterlässt, geht ein hohes Risiko ein.“ Schon unsere Großmütter lernten es bereits als Kind: Wer erhitzt ins kalte Wasser geht, kann sich schwere Kreislaufschwierigkeiten einhandeln. Scharf weiter: „Die einfache Regel, sich vor dem Schwimmen abzukühlen, kann helfen und einen Kreislaufkollaps verhindern“.

Auch wenn Schwimmer mit vollem Magen ins Wasser gehen, riskierten sie schwerwiegende Folgen. Scharf: „Im Wasser führt Bewusstlosigkeit, wenn kein Helfer in unmittelbarer Nähe ist, zum Tod durch Ertrinken.“ Viele der Unfälle am Wasser führt die Wasserwacht Bayern auf Leichtsinn und Übermut zurück und weil sie ihre Leistungsfähigkeit überschätzen. 

Die BRK-Wasserwacht leistet 80 Prozent aller Wasserrettungseinsätze in Bayern. Sie rettete in 2010 187 Menschen vor dem Ertrinken und leistete 23.400-mal erste Hilfe. Dabei greift sie auf knapp 60.000 ehrenamtlich Aktive zurück.


Illustrierte Regeln der Wasserwacht des BRK auch zu finden unter:
www.wasserwacht.de

Statistik 2010: 

 





Veröffentlicht am:
22:37:00 25.08.2011 von Administrator




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