Taucher ziehen 53-Jährigen tot aus der Zusam

Bericht aus der Donauzeitung von 06.03.2011

Hubschrauber und Wasserwachtler am Sonntag in Wertingen im Einsatz. Hintergr√ľnde des Todes noch unklar


Wertingen Das Dröhnen eines Hubschraubers am Himmel über der Stadt beunruhigte gestern Vormittag mehrere Wertinger, die in der WZ-Redaktion anriefen. Der Polizeihubschrauber flog über das Zentrum und suchte die Zusamgewässer in der Wertinger Innenstadt und im Osten und Norden ab, um einen vermissten 53-jährigen Mann zu finden.

Taucher schritten das seichte Flussbett ab.

Das traurige Resultat der Aktion: Der Gesuchte wurde gegen 13.50 Uhr tot entdeckt, allerdings nicht von der Hubschrauberbesatzung – das Wasser des Flusses war zu trüb – sondern von Tauchern der Dillinger Rotkreuz-Wasserwacht, welche die Zusam Schritt für Schritt vom „Fahrradbrückle“ beim Bezirkslagerhaus aus abschritten. Die Taucher durchforschten das meist seichte Flussbett, tauchten immer wieder in tiefere Gumpen und fanden dann den vermissten Mann im Wertinger Norden gegen Frauenstetten hin tot im Fluss.

Gestern Vormittag hatte man die Suche nach dem 53-jährigen allein lebenden Mann gestartet, weil sein Bruder ihn als vermisst meldete, nachdem er zu einem Treffen am Samstagabend nicht erschienen war. Dann fand man die Tasche des Vermissten beim „Fahrradbrückle“ am Zusammenfluss von Zusam und Zusamkanal. Eine Durchsuchung der Wohnung des 53-Jährigen ergab laut Polizei keine Hinweise auf die Hintergründe.

Josef Sitterer, der Leiter der Wertinger Polizeistation, gab gestern der WZ gegenüber an, dass zu diesem Todesfall noch keinerlei Angaben gemacht werden könnten. Die Kripo Dillingen wird den Fall in dieser Woche weiter untersuchen. (ews)

 




Veröffentlicht am:
16:00:00 06.03.2011 von Administrator




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